Was kann man am Samstag vor dem 2. Advent sinnvolles machen? Genau, mal nach Gießen zum bummeln fahren. Tolle Idee. Dank ausschließlichen Weihnachtseinkäufen bei Amazon und Co. war mir gar nicht mehr bewusst, wie schrecklich das Weihnachtgetümmel in den städtischen Einkaufszonen ist…
Menschenmassen drücken sich durch viel zu enge Gänge des Kaufhofs. Kaum für möglich zu halten, dass sich darin noch eine Menschentraube bilden kann. Doch! Wenn Nintendo eine Wii Roadshow in der Computer- abteilung präsentiert. Ich hatte nicht damit gerechnet die Wii einen Tag nach dem hoffnungslos ausverkauftem Start in Europa live erleben zu können. Und wie der Praktikant der durchführen- den Werbeagentur auf meine Frage bestätigte, ist es schon selten der Fall, dass Verkaufsförderungsaktionen für Produkte durchgeführt werden, die wegen übergroßer Nachfrage nicht erhältlich sind. Wie der Tennisaufschlag im Kaufhausgedränge dann auch zeigt, braucht das neue Spielgefühl der Wii viel Platz und birgt neue Gefahren für die Akteure und deren Umfeld.
Die Grafik des der Konsole beiligenden Sportspiels ist, – sagenwirmal – comichaft auf das Wesentliche reduziert. Sie zeigt, dass für Nintendo grafischer Realismus kein bestimmendes Kriterium für Spielspaß sein muss.
Blogtechnisch hatte ich aber auch eine Erkenntnis. Stehe ich doch neben einer Wii Präsentation mit meiner neuen 400D – und vergesse dabei Bilder zu machen!
Also – anstatt Live-Impressionen der Wii bleibt mir nur einen schönen Zierkohl aus einem Betonpflanzkübel in Gießens Fussgängerzone zu zeigen. Bitteschön:
